Karlspitzen 7/6—8/6/24

Der Weg von der Wochenbrunner Alm auf die Karlspitzen ist was für Freunde alpiner Anstiege. Dank ausreichender, wenn auch schon verblasster Markierungen ist die Wegfindung nicht kompliziert. Die Schwierigkeiten sind dank ideal platzierter Eisenbügel nicht klettertechnisch, sondern durch eine splittrige Konsistenz vieler Passagen gegeben. Man muss sehr gut aufpassen, wo man hintritt. Vom Grat zu den zwei Gipfeln ist es leichter, aber nicht geschenkt. Die Vordere Karlspitze fand ich persönlich nicht sehr lohnend. Aber wenn man schon mal da ist...
Von der Wochenbrunner Alm durch das dampfige Kübelkar
Da oben steht sie schon, die Vordere Karlspitze
Am Elmauer Tor war ein lauter Trubel. Einsame Bergwelt gibt's woanders.
Weil wir der Open Street Map mehr vertrauten als der Beschreibung im Buch, wurstelten wir uns überflüssig mühsam durch Schotter durch, weil die Schneefelder zu hart waren.
Bei dieser Schneelage einfach quer durch laufen und dann links hoch.
Die beeindruckende Kulisse der Hinteren Karlspitze. Die Route führt quer unter dem Dach durch.
Die Querung unterhalb des Dachs ist recht kommod. Im Abstieg etwas lästig wegen bröseliger Konsistenz.
In der Scharte angekommen, gingen wir zuerst zu der Hinteren Spitze. Der Anfang wirkt erst einschüchternd. Der Pfad schlängelt sich geschickt durchs Gelände und ist im Vergleich zum vorausgehenden Teil weniger ausgesetzt.
Die letzten Meter zum Gipfel der Hinteren Karlspitze. Gegenüber der Grat zur Vorderen.
Die Sicht auf der Hinteren Karlspitze ist premium.
Das Totenkirchl ist aus jeder Perspektive beeindruckend.
Fleischbank, Predigstuhl, Hintere Goinger Halt.
Der Goinger Halt Nordgrat sieht aus dieser Perspektive garstig aus. Die Geschichte zum Abenteuer gibt's hier: https://www.alpengeist.de/goinger-halt-nordgrat/index.html
Der Grat zur Vorderen wartet mit ein paar Stufen auf.
Die exponierteste Stelle am Grat.
Der Gipfel der Vorderen Karlspitze ist eher unspektakulär. Blick zurück zum Grat und zur Hinteren.