Monte Forato 6/22—7/5/26

Der Forato steht auf jeder Top-5-Liste der Apuane wegen seines riesigen Felsentors. Ansonsten ist der Gipfel wenig auffällig. Überraschend schön war der Weg über die Via di San Pellegrino. Hier sind Reste der Eisenerzeugung aus dem 16ten Jahrhundert zu entdecken. Der Weg ist genauso alt. Auch Spuren aus dem zweiten Weltkrieg tauchen überraschend auf.
Beim Parkplatz oberhalb von Fornovolasco geht ein gleich als sehr alt zu erkennender Pflasterweg weg.
Das Felsentor sieht man schon von unten. Der unscheinbare Gipfel ist rechts daneben.
Uraltes Gemäuer aus dem Spätmittelalter als hier Eisenerz geschürft, und das Eisen direkt vor Ort verhüttet wurde.
Es geht mal wieder durch einen Märchenwald.
An der Foce die Petrosciana angekommen. Den Buckel hoch geht es zur Ferrata.
Überraschend tauchen hier Stollen auf, die an die Stellungen des WW1 in den Dolomiten erinnern. Und tatsächlich handelt es sich um ein Stück der "Linea…
Hier beginnt die kurze Ferrata. War doch steiler als erwartet. Der Alpengeist hatte keine Ausrüstung mit. Muss auch so gehen.
So schwingt man sich Stück für Stück über die Felsrippe.
Aus dieser Perspektive verspürte ich gar keine Lust, den Bogen zu überqueren, was möglich sei, wie ich las. Die spitze Engstelle war mir nicht geheuer.
Nebenan sind die Pania della Croce und die Pania Secca. Der Ostgrat der Croce ist hier sehr schön zu sehen. Tour hier beim Alpengeist.
Als ich auf dem Gipfel saß, kam eine vergnügte Gruppe Italiener an. Von hier aus sah die Überquerung des Bogens nicht mehr so dramatisch aus.
Der Zapfen im Hintergrund ist der Procinto, wo der erste Klettersteig der Aupuane hoch geht.
Der Anführer der Bande marschierte mit Wanderstöcken los und flutschte mühelos über den Bogen. Der war gut drauf.
Die Gruppe rollte los. Erst mal gab es Gegenverkehr.
Ich schloss mich kurzerhand an.