Pizzo d'Ucello über Punta di Capradossa 6/20/26

Der Ucello markiert das nördliche Ende der Apuane und bietet so eine ganz eigene Perspektive. Die Schleife über die Punta di Capradossa überrascht mit einer garstigen Querung in gefährlichen Steilschrofen. Insgesamt muss man sich schon etwas wundern über die T4-Bewertung. Man hat beim Gipfelaufstieg eine relativ ausgesetzte Kletterpassage im knapp zweiten Grad zu bewältigen. Insgesamt ist die Tour sehr abwechslungsreich und aufregend.
Parken am herrlich gelegenen Refugio Donegani.
Nach einer Strecke durch den Wald kommt man knapp vor der Foce die Siggioli heraus und folgt einem dünnen Pfad Richtung Ucello. Die Nordwand ist wuchtig.
Das dürfte die größte Wand in den Apuane sein.
Auf der Marmorrippe kommt die Ferrata Tordini-Gallicani rauf. Der Alpengeist stellte fest, dass das eine prima Idee in der Hitzwelle gewesen wäre.
Aus dem Wald heraus beginnt es sich aufzusteilen.
Hier muss man überraschend um ein saftig ausgesetztes Eck herum.
Und noch etwas steiler.
Böse Überraschung! Die Markierungen führen gnadenlos mitten rein in dieses ekelhafte Gelände. Steil, exponiert, erdig, bröselig. Ziemlich gefährlich. Wenn es es…
Nach der ätzenden Querung kommt man in gnädigeres Gelände, das aber immer noch volle Aufmerksamkeit fordert.
Der Ausstieg ist nicht weniger spektakulär. Unten arbeitet sich ein italienischer Spezi heran.
Dann steht man auf dem Aussichtsplateau der Punta di Capradossa und das Adrenalin kann abgebaut werden. Danach rüberqueren zum Ucello. Der Spezi ist auf der…
Der Spezi kannte eine kürzere Querung und hat mich überholt. Der war gut unterwegs. Jetzt geht's in den Gipfelanstieg.
Die Schlüsselstelle ist schon recht kühn und delikat.
Von oben runter geschaut.
Der Spezi ist kaum noch zu sehen und das Gelände bleibt alpin.
Gegenüber der Monte Cavallo mit seiner berüchtigten Nord-Süd-Überschreitung, die von der Scharte nach rechts hoch zieht über die drei Gipfelbuckel. Gilt als…
Das Dörfchen Vinca, das auch als Ausgangspunkt einiger Touren dient.
Auf dem Rückweg. Der Monte Grondilice im Hintergrund. Und ohne Marmorbruch geht es auch hier nicht.