Hochwanner 7/4/26

Hochwanner aus dem Leutascher Tal. Der zweithöchste Berg Deutschlands, den kaum jemand kennt, ist eine weite Tour über 20km und mit über 1600Hm in der gewählten Variante, die gegen den Uhrzeigersinn um den Predigtstein herumgeht. Der Aufstieg ab dem Mitterjöchl ist anstrengend und je weiter man rauf kommt, desto anspruchsvoller. Nur Steinmänner, total zerfranstes Gelände, viele Möglichkeiten, aber nur eine ist die beste und alle anderen unnötig anstrengend. Tipp: oben wo das große Schotterfeld anfängt immer mehr rechts halten, als man denkt. Die Bewertung mit T5 halte ich für übertrieben, weil es nicht wirklich exponiert ist und technisch nicht extra schwer. Die Anforderungen kommen durch das bröselige Gelände und die Wegsuche. Die Aussicht vom Gipfel ist phänomenal.
Das geplante Ziel vor Augen. Schön weit oben und noch weiter weg.
Hier geht es links Richtung Predigtstein. Rechts geht's zur Rotmoosalm.
Auf dem Sattel beim Predigstein wehte ein strammer Wind, der aber auch die Wolken weg pustete.
Den Bogen auslaufen zum Mitterjöchl und dann auf den Wiesengrat zum Hochwanner.
Voller Einsatz fürs Foto. Oben rechts das rote Zeug ist der letzte Abschnitt vor dem Gipfel.
Nach kompliziertem Herumgesteige immer am rechten Rand der Schotterei, was dann doch ganz gut ging, kommt man auf einen Grat und hat noch einiges an Arbeit vor…
Die Hohe Munde links und die Hohe Wand rechts mit dem markanten Karkopf dazwischen.
Der Rest der Mieminger. Der breite Hochplattig , der spitze Grünstein und ganz rechts die Ehrwalder Sonnspitz.
Das Operreintal.
Hier zieht sich der endlose Wettersteingrat entlang.
Blick rüber zum Blassengrat. Die Rampe hinten ist die Alpspitz.
Das Zugspitzplatt.
Rüber geschaut zum Walchensee.
Und wieder runter das Zeug. Von oben ist alles besser einsehbar.
Die letzte Stufe, die gleichzeitig das technisch anspruchsvollste Stück ist, und dann geht es den Wiesengrat wieder runter zum Mitterjöchl.